Die besten Splitboards

K2 Herren Splitboard Panoramic

5/5
Testsieger

K2 Herren Splitboard Panoramic 168

  • Teilbares Board aus hochwertigem Bambus und P-Text Schichten
  • Klassisches Directional Shape mit Rocker Profil
  • Für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet

Pathron Splitboard Scratch Split

5/5
Beste Alternative

Pathron Snowboard Splitboard Scratch Split inkl. Clips und Hooks 2020 (165cm)

  • Bestes Board für Fortgeschrittene und Profi`s
  • Mittlerer Flex und Camrock Profil
  • Mit robustem Kern aus Vollholz, inkl. Clips und Hooks

Nitro Snowboards Nomad All Mountain Splitboard

5/5
Preis-Leistungs-Sieger

Nitro Snowboards Herren Boards Nomad BRD'20 All Mountain Splitboard Backcountry Snowboard, mehrfarbig, 156 cm

  • Erschwingliches Splitboard für jeden Untergrund
  • Gutes Splitboard für Anfänger
  • Mit sehr stabilen Aluminium Hooks

Was ist ein Splitboard

Splitboards sind der neuste Schrei im Wintersport. Dabei ist die Technik gar nich so neu. Erfunden wurden Splitboards bereits Ende der 80er Jahre und zwar – man staune – in Deutschland.

Es handelt sich dabei um ein Snowboard, welches in der Länge geteilt werden kann und so zwei Ski daraus entstehen, daher auch die Bezeichnung „split“ (englisch für teilen). In ihrer Bauweise entsprechen sie einem Freeride-Snowboard. Es gibt bzw. besser gab bereits 2-, 3- und 4-teilige Splitboards. Aber nur zweiteilige werden heute in Serie für den Massenmarkt produziert.

Die Idee ist eigentlich so einfach wie genial: Durch die Aufspaltung kann man als Tourengänger den Berg hinauf und durch den Verbindungsmechanismus auf einem Snowboard den Berg hinab fahren. Allerdings muss man sagen, dass die Ski nicht zu 100% dasselbe Erlebnis wie beim echten Skifahren bieten. Auch, weil Snowboardboots auf einem Splitski verwendet werden. Die Kontrolle ist deshalb weniger gut als auf normalen Ski.

Auf was man beim Kauf eines Splitboards achten sollte

Größe

Splitboards gibt es in Längen zwischen 158 und 170cm. Welche nun die optimale Länge ist, hängt hauptsächlich vom Einsatzgebiet, der Form des Boards und dem Fahrstil des Nutzenden ab. Allgemein kann man sagen, dass ein längeres Board mit hartem Flex eher ruhig läuft. Für steile Hänge bei viel Speed und langgezogenen Kurvenfahrten wäre also ein längeres Splitboard von ca. 165 bis 170 cm besser geeignet.

Je kürzer das Board, desto wendiger ist es. Besonders Freestyler, die für Tricks und Sprünge des Board gut unter Kontrolle halten müssen werden eine kürzere Variante mit weichem Flex, von 155 bis 160cm bevorzugen.

Gewicht

Splitboards sind allgemein sehr leicht. Sie wiegen fast alle nur 2 bis max. 3,5 kg und sind damit ideal um auch längere Strecken über bergiges Gelände oder zum Lift getragen zu werden. Aber man darf nicht vergessen, dass neben dem Board natürlich noch weitere Ausrüstung zu transportieren ist, wie Helm, Skibrille, Snowboard-Outfit und Skistöcke. Da kommt es auf jedes Gramm Gewicht an.

Zudem beeinflusst auch das eigene Gewicht das Fahrverhalten der Splitboards. Wer also ein paar Kilos mehr auf die Waage bringt, sollte eher ein langes Board wählen, da diese das Gewicht besser verteilen und stabiler auf der Piste liegen.

Material / Hooks

  • Board: Splitboards werden aus verschiedenen Materialien gefertigt. Für den Kern werde aber hauptsächlich Kunststoffe, Holz, Bambus oder Carbon, Kohlefaser-Verbindungen verwendet. Hierbei werden mehrere Lagen miteinander verbunden und mit einer Beschichtung veredelt (Fiberglas oder Carbon). Dieser Fahrbelag oder auch Base genannte sorgt unter anderem für eine gute Gleitfähigkeit auf Schnee. Gleichzeitig muss er aber auch das Board vor der Witterung schützen und sollte auch gegen mechanische Einwirkungen (kleine Steinchen, Stöcke o.a.) nicht anfällig sein. 
  • Hooks/Interface: Neben den Brettern selbst benötigt man noch ein Interface, mit Hilfe dessen man die beiden Ski zu einem Snowboard verbinden kann, sowie eine Bindung für die Boots bzw. Skistiefel. Beim Aufstieg mit zwei Ski muss die Ferse dabei beweglich bleiben. Bei der Abfahrt bleibt die Bindung fest und der Schuh rastet im Snowboard ein. Ein gutes Bindungssystem ist essentiell und sollte möglichst schnell und einfach zu bedienen sein. Hier kann man ruhig in bessere Qualität investieren, denn die Hooks müssen robust, leichtgängig und verlässlich sein.
  • Felle: Als Felle werden Streifen (meist aus Stoff) bezeichnet, die für den notwendigen Grip beim Aufstieg im Schnee sorgen. Es handelt sich dabei um Streifen, die mit Hilfe von Clips an der unteren Seite des Splitboards befestigt werden. Die Oberfläche ist rau bzw. einem Fell ähnlich und sorgt für guten Halt und Grip im Schnee, daher auch die Bezeichnung.

Fahrstil

Je nach Erfahrungslevel benötigt man ein entsprechendes Board:

  • Für Anfänger sind eher kürzere All-Mountain Splitboards zu empfehlen um die notwendige Technik zu erlernen.
  • Mit ein mehr Erfahrung kann es dann auch schon eine besondere Form wie Freeride oder Freestyle sein. Diese Splitbaords haben oft auch einen härteren Flex und brauchen etwas Können um sie bei hohem Speed zu kontrollieren.
  • Ein Experte passt das Board eher dem eigenen Fahrstil an als umgekehrt.

Splitboards sind vor allem eines: super schnell. Gleichzeitig kann man mit ihnen aber auch als Freerider, mit engen Kurvenfahrten und schnellen Spins unterwegs sein. Grundsätzlich sollte man für ein Splitboard nicht zum allerersten Mal auf der Piste unterwegs sein. Aber auch für Anfänger gibt es gute und günstige Einsteigerboards.

Fast alle Splitboards auf dem Markt sind Mischformen aus verschiedenen Stilen und Formen und decken damit eine recht große Bandbreite und Einsatzbereiche ab. Vor allem Rocker-Boards bieten viel Auftrieb im Schnee, sind sehr wendig und gut steuerbar. Wer eine Vorliebe für Tiefschnee hat, wird ein längeres Board bevorzugen, da diese weniger einsinken und eine gutes Fahrverhalten bieten. Für viele schnelle Drehungen und Twists im Freestyle sind hingegen kurze Twin-Boards die beste Wahl.

Profil und Form

  • Directional Shape: Directional Bords haben den Schwerpunkt auf das hintere Ende versetzt, dadurch liegt das Gewicht eher auf dem Tail, die Nose ist etwas länger. Mit einem Directional geht`s vor allem in eine Richtung: vorwärts, die Piste runter. Bei Tiefschnee hat das den Vorteil, das Splitboards mit Directional Shape mehr Auftrieb haben. Der Sidecut (also wie sich das Board auf Schnee dreht) gibt Aufschluss über die Kontrolle und Grip bei Turns und Stops. 
  • Powder/Freeride Shape: Erste neue Lines in frisch gefallenen und unberührten Tiefschnee ziehen – genau hierfür sind Boards in Freeride Form gemacht. Der Flex bei diesen Boards ist etwas härter und für Powder ist ein Directional Shape am besten geeignet. Für die größtmögliche Kontrolle und guten Auftrieb, auch bei schwierigen Rides durch tiefen Schnee, ist ein Freeride Shape mit Rocker ideal.
  • Freestyle Shape: Ein Freestyle Board ist für all Jene das perfekte Sportgerät, für die die Piste, der Snowpark oder ein unberührter Hang der Traum schlechthin sind. Mit einem Freestyle Board kann man auf der Half Pipe mit Tricks, Sprüngen und coolen Moves glänzen. Ideal und vor allem bei erfahrenen Boardern beliebt sind Twin-Tip Boards. Diese sind so geformt, dass man damit in beide Richtungen fahren kann.

Testsieger: K2 Herren Splitboard Panoramic

Das hat uns überzeugt:
  • Sehr cooles, All Terrain Splitboard mit Rocker
  • Vier Längen sind erhältlich
  • Inkl. Board, Hooks und Clips
Zahlen und Fakten
  • Größe: 154, 158, 162 oder 168cm
  • Gewicht: 3,4kg
  • Material / Hooks: Bambooyah™ und Carbon
  • Fahrstil: Powder, Touring, All-Mountain
  • Profil und Form: Rocker, Directional

Erst vor 3 Jahren brachte die Marke K2 das Modell Panoramic auf den Markt und seitdem ist es der absolute Hype auf den Pisten. Das innovative Panoramic Splitboard bietet eine sehr dünne Seitenwange und perfekt zugeschnittene Felle. Egal ob im Tiefschnee oder auf harten, vereisten Pisten – mit dem Splitboard geht es rasant ins Tal. Die Flat Vorspannung verzeiht dabei auch den ein oder anderen Anfängerfehler.

Für das Splitboard wurde hochwertiges Bambus verwendet, zudem sorgt die Beschichtung dafür, das Schnee, Eis und Schmutz vom Board abperlen. Das besondere am K2 Splitboard: der Materialiaufwand für das schmale Board ist sehr gering, wodurch nicht nur die Fahrleistung verbessert wird, sondern auch die Umwelt geschützt wird.

Unser Fazit

Ein sehr leichtes, wendiges und gut verarbeitetes Splitboard bester Qualität. Das K2 Panoramic ist schnell aber sehr fahrstabil. Der Hype um die Splitboards ist absolut gerechtfertigt – hoher Funfaktor!

5/5

Beste Alternative: Pathron Splitboard Scratch Split

Das hat uns überzeugt:
  • Hochwertiges Splitboard zum günstigen Preis
  • Neustes Modell der Splitboard Reihe von Pathron
  • Mit Camrock Profil und Vollholzkern
Zahlen und Fakten
  • Größe: 161 oder 165cm
  • Gewicht: 3,4kg
  • Material / Hooks: Vollholz, Fiberglas
  • Fahrstil: Allmountain, Powder, Freeride
  • Profil und Form: Directional Camrocker, Tip-to-Tail

Erst in diesem Jahr kam das Pathron Splitboard Scratch auf den Markt und zwar für einen Preis, der das Herz eines Snowboarders gleich höher schlagen lässt – vor Freude! Das Board mit einem stabilen und sehr hochwertigen Kern aus Vollholz sowie Fiberglas Beschichtungen besticht durch seine Camrocker Tip-to-Tail Form, perfekt für Freerider und im Allmountain-Terrain.

Aber auch das Design in hellem braun und schwarz ist ein echter Hingucker – die Oberfläche ist halbglänzend lackiert und gegen Umwelteinflüsse gut geschützt. Das Board hat einen mittleren Flex-Index und ist eher für erfahrene Snowboarder geeignet.

Unser Fazit

Ein cooles und vor allem auch preisgünstiges Splitboard der neusten Generation. Preis, Verarbeitung und Profil überzeugen.

4.8/5

Preis-Leistung-Sieger: Nitro Nomad All Mountain Splitboard

Das hat uns überzeugt:
  • Splitboard mit dem besten Preis-Leistungsangebot im Test
  • Gutes Allrounder-Splitboard für Anfänger
  • Stabile Verbindung durch angehobene Aluminium-Hooks
Zahlen und Fakten
  • Größe: 156cm
  • Gewicht: 3,3kg
  • Material / Hooks: Holz, Glasfaser, Mischgewebe, Aluminum Hooks
  • Fahrstil: All-Mountain
  • Profil und Form: Directional, Flat-Out Rocker

Brandneu ist auch das 2020er Nitro Nomad Splitboard auf dem Markt. Und der Hype um das Board nimmt immer weiter zu. Das leichte All Mountain Splitboard ist der perfekte Einstieg ins Boarding Abenteuer und bietet das beste Preis-Leistung-Verhältnis aller Splitboards im Test.

Durch das Flat-Out Rocker Profil und Power Pods liegt das Splitboard auch an eisigen Stellen gut im Schnee. Die  T7075 Aluminium Hooks, welche die beiden einzelnen Bretter verbinden, funktionieren einwandfrei.

Für Einsteiger aber auch erfahrene Boarder ist das Splitboard durchaus gut geeignet. Besonders auf der Piste und in Tiefschnee überzeugt es durch ein sehr gutes, kontrolliertes Fahrverhalten. Gleichwohl bekommt man richtig Tempo auf die Bretter.

Unser Fazit

Tolles und vor allem preisgünstiges Splitboard der neusten Generation. Perfektes Allrounder-Board und als Einstieg in den Hype von Ski und Snowboard in Einem.

4.7/5

K2 Joy Driver Split Splitboard

Das hat uns überzeugt:
  • Sehr edles Splitboard für Profi`s
  • Setback um 19mm
  • Inkl. Board, Steighilfe, Felle, Riser und Pucks
Zahlen und Fakten
  • Größe: 159cm
  • Gewicht: 3.140g
  • Material / Hooks; Holzkern aus Bambus, Carbon
  • Fahrstil: Freeride
  • Profil und Form: Directional Shape mit Camber und Tip-Tail

K2 gehört zu den Marktführern im Snowboard-Bereich. Bereits 1961 wurde die amerikanische Firma mit Sitz in Seattle, Washington gegründet. Viele Generationen an Ski- und Snowboardfans profitieren von der jahrzehntelangen Erfahrung. Entsprechend hochwertig sind auch die Boards.

Das Joy Driver Splitboard von 2019 ist perfekt für Alle, die abseits der Menschenmassen auf unberührten Pisten unterwegs sind. Allerdings braucht man viel Erfahrung um das Freeride Board mit Directional Shape und Rocker-Tip zu kontrollieren. Der Fahrspaß ist hoch, aber auf dieses Splitboard sollten nur Experten steigen. Das recht kurze, nur 159cm lange Splitboard hat eine sehr reaktionsfreudige Vorspannung und ist perfekt an die Bedürfnisse von Freeridern angepasst.

Unser Fazit

Der Preis für das K2 Joy Driver Board ist leider nichts für schwache Nerven und daher wohl eher etwas für Profi`s und erfahrene Snowboarder. Dafür bekommt man aber gewohnt beste Qualität aus dem Hause K2.

4.5/5

BURTON DUMP TRUCK SPLIT

Das hat uns überzeugt:
  • Gutes Splitboard für Fortgeschrittene im mittleren Preissegment
  • Sehr cooles Design
  • Super Board für Powder, Speed und Carving
Zahlen und Fakten
  • Größe: 165cm
  • Gewicht: k.A.
  • Material / Hooks: Fiberglass, Recycled Sintered WFO
  • Fahrstil: Freeride
  • Profil und Form: Directional Camber

Fürs Carven und schnelle Turns ist das das Dump Truck Split perfekt, durch das Set-back und das harte Deck bekommt man alles was man von einem Directional Freeride Board erwartet. Das Splitboard von Burton reagiert gut und schnell, selbst bei eher aggressiven Abfahrten bleibt es kontrollierbar.  Der Grip ist nicht der allerbeste, deshalb ist es eher für Powder und Speed als auf einen Ride über unebenes Terrain geeignet. Fürs Jibbing (sliden bzw. jumps über Objekte) ist es nichts. Das Beste holt man aus dem Burton Dump Truck Splitboard bei hohem Speed im Tiefschnee heraus. 

Das 165cm lange Splitboard ist ideal für Boarder mit einem Gewicht von 82 bis 118 kg. 

Unser Fazit

Ein robustes, gut verarbeitest Board für alle Carving und Freeride Fans im Tiefschnee, aber nichts für Anfänger. Preislich eigentlich ein Schnäppchen.

4/5

Burton Splitboard Landlord Split 168 2017

Das hat uns überzeugt:
  • Günstiges Splitboard für Einsteiger mit mittlerem Flex
  • Besonders auffälliges und cooles Design
  • Mit Tip Verstärkungen an Nose und Tail
Zahlen und Fakten
  • Größe: 168 cm
  • Gewicht: ca. 3kg
  • Material / Hooks: Holz, Fiberglas und Carbon
  • Fahrstil: Freeride
  • Profil und Form: Directional Camber

Mit dem leichten Landlord Split von Burton machen Tourengänge mit Ski auf den Berg und coole Abfahrten auf dem Snowboard richtig Laune. Einfach auf Ski nach oben laufen, schnell zusammengebaut und schon geht`s ab ins Tal. Vor allem im Powder bietet das Splitboard guten Auftrieb, durch den Rocker am vorderen Bereich sind auch kleine Eisflächen kein Problem. Durch die Laufruhe des Boards lässt es sich gut kontrollieren, was vor allem Anfängern zu Gute kommt. Im 2017er Modell wurde leichteres Holz im Deck verwendet sowie auf nachhaltige Ressourcen zurückgegriffen, ein klarer Pluspunkt für Burton. Neben der 168cm langen Version (geeignet für Fahrer ab 80 kg) sind auch kürzere Varianten von 159cm (66-84kg) und 163cm (75-90kg) erhältlich.

Unser Fazit

Das Landlord Split von 2017 ist ein ordentliches, leichtes und einfach fahrbares Splitboard für Einsteiger. Allerdings ist es für Carven, Pipe oder Spins nicht ausgelegt. Ein ganz ordentliches Beginnermodell und zudem recht günstig.

3.8/5