Wie man die optimale Trainingsform findet

Wer Kondition und Kreislauf verbessern möchte, der muss sich körperlich betätigen. Sport verbessert aber auch die Kondition, verbrennt Kalorien und sorgt dafür, dass man sich – selbst im hohen Alter – noch wohl fühlen kann. Wer einen gesunden Lebensstil verfolgt, der wird am Ende keine andere Wahl haben und sich sportlich betätigen müssen. Fehlt es an der notwendigen Motivation, so liegt es mitunter an der falschen Trainingsform.

Zu Beginn geht es nämlich um die Frage, welche Trainingsziele möchte man erreichen. Nur dann, wenn man ein Ziel vor Augen hat, weiß man auch, mit welcher Trainingsform die besten Ergebnisse erzielt werden können. Und wer am Ende Ergebnisse erzielt, der darf sich über eine Extraportion Motivation freuen.

Das Krafttraining

Krafttraining

Unter Krafttraining fällt jedes Training, bei dem es um die Erhöhung der Schnell-, Maximal- oder auch der Reaktivkraft und der Muskelmasse geht. Es geht hier aber nicht nur um ästhetische Gründe – wer diverse Muskelpartien trainiert und stärkt, der kann in weiterer Folge bestimmte Gelenke oder auch die Wirbelsäule stabilisieren.

Wer sich mit der Maximalkraft (größtmögliche Kraft, die von Seiten des Nerv-Muskel-Systems ausgeübt werden kann), der Reaktivkraft (kurze Kopplung der Dehnungs-Verkürzungs-Zyklus-Phase des Muskels) oder der Schnellkraft (innerhalb kürzester Zeit soll ein großer Impuls erzeugt werden) befasst, der muss mit Gewichten einzelne Muskeln (sogenannte Isolationsübungen) oder auch den gesamten Körper (Grundübungen) trainieren.

Je nach Trainingsziel geht es um mehr Intervalle mit weniger Gewicht oder um weniger Intervalle mit mehr Gewicht. Wichtig ist, dass man auch Pausen einlegt, um dem Körper die Zeit für die notwendige Regeneration zu schenken.

Das Ausdauertraining

Das Ausdauertraining ist – neben dem Krafttraining – eine wesentliche Voraussetzung dafür, wenn es um das Erreichen einer guten Leistungsfähigkeit geht. Bei der Ausdauer handelt es sich um eine Fähigkeit des Körpers, wie man über einen längeren Zeitraum eine gute Leistung erbringen kann. Durch das Ausdauertraining kommt es zur Aktivierung der Fettverbrennung und zur gleichzeitigen Stärkung des Herz-Kreislauf- wie Immunsystems.

Wichtig ist, dass das Ausdauertraining mindestens 30 Minuten dauert. Empfehlenswerte Sportarten sind Radfahren, Nordic Walking, Wandern mit Stöcken, Laufen, Rudern, Langlaufen, Schwimmen oder auch Inlineskaten. Abhängig vom Trainingsziel und der gesundheitlichen Verfassung sollten die Sportart, die Dauer, die Methode und auch die Intensität individuell angepasst und abgestimmt werden.

Das Konditionstraining

Fahrrad im Wald

Immer wieder wird das Konditionstraining mit dem Ausdauertraining auf dieselbe Stufe gesetzt. Das ist jedoch nicht richtig, da ein Konditionstraining wesentlich mehr Komponente umfasst. Im Rahmen des Konditionstrainings werden nämlich auch Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Schnelligkeit trainiert.

Das Beweglichkeitstraining

Beweglichkeit bedeutet die Dehn- wie Gelenkfähigkeit der Muskulatur. Durch dieses Training steigert man also die eigene Beweglichkeit. So gibt es etwa das statische Dehnen (die maximale Dehnstellung wird für mehrere Sekunden gehalten), das dynamische Dehnen (das sind schwingende, jedoch kontrollierte Bewegungsübungen) und die propriozeptive neuromuskuläre Fazilitation (einmal passive Dehnübung, dann wieder Anspannung in der gedehnten Position).

Das Koordinationstraining

Koordination bedeutet „Beiordnung“ oder „Zuordnung“ und beschreibt die Fähigkeit, Bewegungen zielgerichtet, präzise, schnell und auch harmonisch ausführen zu können. Im Sportbereich geht es vor allem um das Gleichgewicht, die Orientierung und auch um die Rhythmisierung.

So etwa, wenn man gerne Sportarten wie Fußball, Basketball, Disc Golf oder andere Ballsportarten ausübt. Hier trainiert man immer wieder die Technik und versucht durch gezieltes Koordinationstraining noch besser zu werden. So können neue oder noch unbekannte Kombinationen von Übungen, unterschiedlich koordinative Bewegungsanforderungen und eine zielgerichtete Variation von unterschiedlichen Abläufen Möglichkeiten sein, wie man die Koordination trainieren und verbessern kann.

Training sollte Spaß machen

Durch ein optimales Training kann man einerseits die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern, andererseits den Fettanteil verringern und den Muskelanteil erhöhen. Wichtig ist nur, dass das Training Spaß macht und am Ende den gewünschten Erfolg – also das Erreichen des Trainingsziels (oder Trainingsziele) – bringt.

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